Modulhäuser – Einführung und Anbieter in Europa

Beitragsbild: pixabay, moerschy

Der Traum nach einer eigenen Immobilie ist hierzulande nach wie vor weit verbreitet. So ist es nicht verwunderlich, dass der Trend zum Eigenheim spürbar wächst und zunehmend sichtbar wird. Dass es sich dabei bei der Wunschimmobilie nicht zwangsläufig um ein Massivhaus handeln muss, setzt sich immer mehr durch. Zusehends beliebter werden in diesem Zusammenhang Modulhäuser, zumal sie kostengünstig gebaut werden können und eine große Flexibilität in der Gestaltung der eigenen vier Wände ermöglichen. Daneben bietet ein Modulhaus aber noch eine große Reihe weiterer Vorteile.

Was ist unter einem Modulhaus zu verstehen?

Modulhäuser sind aus einzeln vorgefertigten Bauelementen (Module bzw. Containern) bestehende Wohneinheiten, welche nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt werden. Gefertigt werden sie in wetterfesten Produktionshallen. Lange Zeit galten Modulhäuser lediglich als Nischenthema für Architekten und Designer. Die Ursprünge liegen im Industriebau, wo sich die Modulbauweise seit langem bewährt und etabliert hat. Inzwischen erhält sie aber auch zunehmend Einzug in den privaten Sektor. Dies hat sicherlich auch demographische Gründe, zumal Singlehaushalten und Kleinstfamilien zumeist der etwas geringere Platz genügt, den ein Modulhaus bietet.

Die ungewöhnlichen Immobilien lassen sich so an die jeweiligen Lebenssituationen ihrer Bewohner anpassen: ganz gleich, ob als Senioren-, Einpersonen- oder Mehrfamilienhaushalt. Raumaufteilung, Grundriss sowie das innere und äußere Erscheinungsbild können exakt auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet werden. Die Modulhaus-Varianten reichen von der klassischen einstöckigen Version über moderne Designer-Häuser bis zum kompletten Einfamilienhaus. Dabei eignen sich Modulhäuser gleichermaßen als Dauerwohnsitz wie auch als Urlaubsdomizil.

Lange Zeit haftete dieser Hausbauvariante der Ruf an, dass die Bauergebnisse eine meist als minderwertig betrachtete Fertighausoptik ausstrahlen. Inzwischen entsteht ein Modulhaus mit Materialien und Fertigungstechniken, welche sämtliche Vorteile der Modulbauweise ohne optische Erkennbarkeit bieten.

Wohnmodule werden per Klicktechnik montiert

Bei der Montage eines Modulhauses machen sich die Hersteller eine Art „Klicktechnik“ zunutze. Die Einzelmodule werden aufbaubereit geliefert und miteinander verbunden und verankert. Durchbrüche werden durch vorgefertigte Wandöffnungen ersetzt, während geplante Kanäle und Versorgungsschächte ebenfalls „per Klick“ an den vorbereiteten Schnittstellen zusammengefügt werden.

Das Modulhaus bringt vorinstallierte Leitungen und Versorgungsanschlüsse mit. Hierdurch werden der Arbeitsumfang von Installateuren sowie das Erstellen von Versorgungsschächten für Wasser und Strom im Mauerwerk signifikant eingeschränkt. Zu der Modullösung gehören auch die Fassadenelemente.

Welche Vorteile bietet ein Modulhaus?

Für Modulhäuser sprechen insbesondere folgende Argumente:

  • Flexible Gestaltung

Die Modulbauweise hat sich zur gleichwertigen Alternative zu jedem anderen Konstruktionstyp entwickelt. Denn die Hersteller bieten sämtliche populären und beliebten Architekturstile in Form eines Modulhauses an. Klassische Einfamilienhäuser, Stadt- und Landhäuser sowie Villen sind ebenso vertreten, wie Bungalow- und Bauhausmodelle. Ein Modulhaus kombiniert dabei die Vorteile serieller Fertigungen mit verschiedenen Möglichkeiten, das eigene Heim individuell zu gestalten.

Als Eigentümer eines klassischen Modulhauses profitierst Du so von vielfältigen Optionen, auf die Gestaltung Einfluss zu nehmen. Dies gilt sowohl mit Blick auf Dach und Fassade als auch hinsichtlich der Inneneinrichtung. So kannst Du eigene Ideen zur Aufteilung der Räume realisieren und Details wie die Ausgestaltung der Küche oder des Bades bestimmen. Die Dachformen reichen hingegen von Zeltdächern über Flach- und Walmdächer mit Deckungen unterschiedlicher Art. Damit erhältst Du kein „Haus von der Stange“, sondern vielmehr eine Immobilie, die sich harmonisch in die Nachbarschaft einreiht.

Die vorgefertigten Module bringen technische Eigenschaften mit, welche die statische Sicherheit bereits im Vorfeld planbar machen. Auf Wunsch lässt sich auch ein barrierefreies Modulhaus realisieren. Auch die Fassade lässt sich individuell nach eigenem Geschmack gestalten und kann aus verschiedenen Werkstoffen bestehen. So etwa aus Mauer- und Naturstein, aus Holz in Platten- oder Lattungsform, Eternit oder als glatte Verputzfassade.

  • Zeit- und Kostenersparnis

Die Geschwindigkeit, mit der sich ein Modulhaus aufbauen lässt, ist beachtlich und von keiner anderen Variante zu übertreffen. Schließlich sind der Aufbau des Rohbaus bereits nach wenigen Tagen und der Innenausbau nach wenigen Wochen abgeschlossen. Ist das Punktfundament fertiggestellt, kann mit der Anlieferung der Module noch am selben Tag begonnen werden. Für ein Kompakthaus mit ungefähr 50 Quadratmetern musst Du höchstens mit acht Wochen rechnen.

Unnötige Baukosten, die hierzulande regelmäßig witterungsbedingt entstehen und den Hausbau verzögern, fallen bei einem Modulhaus erst gar nicht an. Gerade die kurze Bauzeit und die industrielle Vorfertigung machen das Modulhaus konkurrenzlos im Hinblick auf günstiges Bauen und Wohnen. Für eine Grundvariante mit 70 Quadratmetern belaufen sich die Baukosten auf lediglich ca. 80.000 Euro. Als Bauherr sparst Du durch die termingarantierte Bauzeit zudem Geld für Zwischenfinanzierung, Bereitstellungszinsen sowie Doppelzahlung für Hypothek und Miete. Hiervon können gerade auch junge Menschen profitieren, die noch kein großes Vermögen angespart haben. Die Kündigung vorheriger Mietverhältnisse sowie die Anmeldung von Verbrauchs- und Versorgungsleistungen erhalten zudem verlässlichere Rahmenbedingungen.

  • Nahezu uneingeschränkte Ausbaumöglichkeiten und Mobilität

Die Erweiterung des bestehenden Objekts um weitere Module stellt einen weiteren Vorteil der Modulbauweise dar. Sollte deshalb der Bedarf nach mehr Raum aufkommen, kann dieser mittels zusätzlicher Module geschaffen werden. Auch unter dem Faktor Mobilität punktet das Modulhaus, denn es lässt sich bei einem eventuellen Wohnortwechsel einfach mitnehmen. In der Regel dauert der Auf- und Abbau nicht länger als zwei Tage.

Wie ist ein Modulhaus aus ökologischer Sicht zu beurteilen?

Vom ersten Tag an bieten Modulhäuser ihren Bewohnern ein angenehmes Wohlfühlklima. Dies liegt vor allem daran, dass diese Wohnhäuser mit gesundheitsunbedenklichen sowie umweltfreundlichen Stoffen produziert werden. Der gesamte Rohbau wird aus dem massiven Baustoff Porenbeton gefertigt. Türen und Fenster werden hingegen aus heimischen Hölzern hergestellt. Daneben gibt es auch Modulhäuser, die vollständig aus Holz oder Metallbauweise bestehen.

Sämtliche Baustoffe sind weitgehend recyclebar und die Herstellung der Wandelemente ist ökologisch zertifiziert. Dank der intelligenten Be- und Entlüftung der Wohnräume, bester Wärmeschutzeigenschaften sowie der hochwertigen Heiztechnik ist der Ausstoß an schädlichen Gasen sichergestellt. Nach Belieben lassen sich die Modulhäuser zudem mit Heiz- und Belüftungssystemen oder Solarpanelen ausstatten.

Welche baurechtlichen Vorschriften gilt es zu beachten?

Unabhängig davon, ob Du das Modulhaus als Hauptwohnsitz oder Ferienhaus nutzen möchtest, bist Du grundsätzlich auf eine Baugenehmigung angewiesen. Diese musst Du bei der jeweiligen örtlichen Gemeinde beantragen. Denn auch wenn das Modulhaus eher zusammengesetzt als gebaut wird, ist die Immobilie gemäß der Landesbauordnungen der Bundesländer als fliegender Bau, bauliche Anlage oder Behälter zu betrachten. Und genau aus diesem Grund ist das Haus auch genehmigungspflichtig, egal ob dieses auf einer befestigten verdichteten Fläche platziert wird oder aber auf einem speziellen Fundament steht.

Demzufolge ist es unerheblich, ob das Eigenheim im Untergrund fest verankert ist oder lediglich hingestellt wurde. Für die Genehmigungspflicht ist nicht die Bauart sondern ausschließlich der Verwendungszweck als Wohnraum entscheidend. Um die Baugenehmigung zu erhalten, müssen meistens Zustimmungen bzw. Genehmigungen zu bauabhängigen Ausführungen sowie technischen Einrichtungen erwirkt werden.

Dies betrifft insbesondere:

  • Befestigung und Verankerung wie Fundamente
  • Belastungsfähigkeit durch klimatische Einflüsse wie Starkregen und Schnee
  • Abgasausführung
  • Dämmung und Energieeffizienz
  • Grundstücksdrainage
  • Abwasserentsorgung und Kanalisation
  • Externe Anschlüsse wie Gas, Strom und/oder Fernwärme
  • Heizungs- und Warmwassersystem

Die Vorschriften gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) gelten derzeit erst für Wohnflächen ab 50 Quadratmeter.

Vergleich zwischen Modul- und Massivhaus

Eine Gegenüberstellung beider Varianten zeigt, dass die Planungskosten beim Massivhaus wesentlich höher sind. Dies würde sich bei einem Massivhaus eines Typenhaus-Anbieters zwar relativieren. In diesem Fall wären jedoch lediglich geringfügige Änderungen möglich, sodass ein höherer Individualisierungsgrad die Baukosten wieder in die Höhe treiben würde. Zudem sprechen kürzere Bau- und Trocknungszeiten für ein Modulhaus, zumal Massivhäuser oftmals aufwändig Stein um Stein erstellt werden müssen.

Bei Modulhäusern muss jedoch gegebenenfalls mit funktionalen Einschränkungen gerechnet werden, etwa bei der Trittschalldämmung oder Statik.

Bei der Kalkulation und dem Vergleich der Hausbauvarianten sind vor allem folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • Lebensdauer und Wiederverkaufswert
  • Preisunterschiede zwischen Standard- und Wunschdetails
  • Grad und Umfang des Innenausbaus
  • Aufwendungen für Bauhilfsgeräte wie Kran, Schwerlasttransporter und Betonmischer
  • Erforderliche Außenanlagen wie Zugänge und Terrassen
  • Transport- und gegebenenfalls Lagerungskosten von Baumaterialien oder Modulen
  • Unterkellerung oder Bodenplatte
  • Geldwerter Vorteil durch Zeitersparnisse (auch Baubetreuungs- und Abnahmeaufwand)

Für ein Modulhaus spricht auch die Möglichkeit, das jeweilige Objekt bereits im Voraus auf der Ausstellung eines Herstellers besichtigen zu können. Hierzu nachfolgend eine Übersicht:

Anbieter von Modulhäusern im Überblick

Modulhäuser werden unter anderem von folgenden Unternehmen angeboten:

  • Cubehaus GmbH

Seit 2002 bietet Cubehaus Lösungen im Bereich modularer Bauprojekte an. Den Basismodellen verleiht das Unternehmen Personennamen, etwa Ben, Steve oder Frank. Bei dem Wohnkonzept Frank spielt sich das Leben auf einer Ebene ab, während sich das Model Steve über einzelne Cubes auch auf zwei Etagen erweitern lässt. Was jedoch alle Häuser gemeinsam haben ist eine flexible Raumaufteilung sowie eine vollständige Individualisierbarkeit.

  • McCube / MCB GesmbH

Hierbei handelt es sich um einen Anbieter mit Hauptsitz im österreichischen Amstetten. Die Modelle hören etwa auf die Bezeichnung ECO und umfassen Schraubfundament, Sanitär- und Elektroinstallationen, Sanitäranlagen, Fenster, Türen, Fassade sowie Parkettböden. Erhältlich sind diese als ein- sowie zweistöckige Variante. Für anspruchsvolle Kunden wurde die Modellreihe Premium konzipiert, während die Linie Business Raumlösungen für Unternehmen bietet. „Hoch2“ setzt hingegen auf Hochbau, McCube Iron hingegen auf den Einsatz von generalüberholten Schiffscontainern.

  • 2x20ft / Artdepartment Berlin GmbH

Unter der Marke „TwoTimesTwenty Feet“ realisiert und entwickelt die Firma Artdepartment Berlin Container-Architekturen unterschiedlicher Art. Dabei macht sich das Unternehmen vor allem ihr Know-how mit dem Werkstoff „Seecontainer“ zunutze. Seecontainer gibt es standardmäßig in den Maßen 20ft und 40ft, daher die Firmenbezeichnung. 2x20ft hat sich dabei ausschließlich auf Containerbauten spezialisiert.

  • Green Project

Modulare Wohnlösungen auf der Grundlage von Containern bietet auch die Marke Green Project an, die dem Unternehmen Klaaßen – Planungs- und Baubetreuungsbüro UG angehört. Bereits seit Jahren organisiert die Firma den Transport der einzelnen Container zum jeweiligen Wunschziel – gerne auch im Urlaubsdomizil im Ausland. Dabei wird für die technische Vollständigkeit sowie eine wunschgemäße Innenausstattung gesorgt.

  • EngGraph Solutions

Bei diesem Anbieter mit Sitz im baden-württembergischen Blitzenreute handelt es sich um ein Büro für Ingenieur- und Bauwesen. Dabei hat sich das Unternehmen auf maßgeschneiderte sowie effiziente Lösungen bei Bauprojekten spezialisiert.

Weitere Anbieter sind etwa Holzbau Pletz, Tiny House Rheinau, Raumwerk sowie Native Home.

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Urlaubsangebote bei Airbnb

Logo: airbnb.de

Ihr Urlaub steht vor der Tür und Sie möchten eine besondere Unterkunft dafür buchen? Egal ob im Baumhaus, Tiny House, Container, Zelt etc – Airbnb bietet Angebote weltweit, die Ihnen sicherlich noch lange nach Ihrer Reise ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nicht nur die Unterkünfte selbst können Sie über den Anbieter Airbnb buchen, auch Ausflüge oder besondere Unternehmungen finden Sie im jeweiligen Land über das amerikanische Unternehmen, das mittlerweile überall auf der Welt bekannt ist. Sie möchten Ihr Domizil selbst vermieten? Über Airbnb ebenfalls kein Problem.

Bildquelle: Airbnb, Japan Listing – Omura Bay, Mujinjima 5

Wie funktioniert Airbnb?

Sie haben einerseits die Möglichkeit, Ihre Reiseunterkunft über die Plattform Airbnb zu buchen. Bewertungen anderer privater User sorgen dafür, dass sich jeder Nutzer einen objektiven Eindruck des Urlaubsdomizils bilden kann. Auch die Bezahlung läuft sicher über Airbnb.

Als Vermieter eines Objekts können Sie sich ebenfalls an Airbnb wenden. Verreisen Sie für längere Zeit und möchten Ihre Wohnung untervermieten und dabei ein bisschen Geld verdienen, sind Sie bei der Plattform richtig. Was Sie Ihren Gästen alles bieten möchten, hängt ganz von Ihnen ab. Manche Gastgeber kümmern sich um das Frühstück, andere wiederum stellen lediglich den Wohnraum gegen Entgelt zur Verfügung.

Rechtliches

Doch Achtung! Die Rechtslage bei den Untervermietungen ist nicht ganz klar, da hierbei natürlich oftmals nicht unwesentliche Nebeneinkünfte für den Vermieter fließen. Es hängt also immer von der Intensität der Untervermietung ab. Vermieten Sie Ihre Wohnung für drei Wochen einmal im Jahr während Ihres Thailand-Urlaubs, kann man mutmaßlich noch nicht von gewerbsmäßigem Handeln sprechen.

Ist Ihre Bleibe jedoch bei jeder Messe in der Stadt vermietet, sieht die Sache völlig anders aus. Zudem will – sofern Sie selbst nur Mieter und nicht Eigentümer eines Objekts sind – beinahe jeder Vermieter vor der Untervermietung um Erlaubnis gefragt werden (je nachdem was in Ihrem Vertrag festgehalten wurde). Sprechen Sie vorher in jedem Fall mit ihm und lassen Sie es auf sich beruhen; eine Untervermietung ohne Zustimmung kann Anlass für eine außerordentliche Kündigung sein.

Erkundigen Sie sich, ob Sie die Untervermietungen in Ihrer Steuererklärung unter „Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung“ angeben müssen (dies hängt von den erzielten Einkünften/Freibeträgen ab). Wenn Sie regelmäßig an verschiedene Menschen untervermieten, müssen Sie in jedem Fall ein Gewerbe anmelden.

In manchen deutschen Städten, in denen besonderer Wohnraummangel vorherrscht (wie zum Beispiel in Hamburg, Berlin und München), bedarf die Vermietung an wechselnde Gäste eine Zweckentfremdungsgenehmigung.

Abschließend sei Ihnen als Vermieter nahe gelegt, dass es im Zweifelsfall immer besser ist, sich vorab alle notwendigen Erkundigungen einzuholen, als im Nachgang mit tausenden Euro an Bußgeldern belegt zu werden.

Besondere Unterkünfte weltweit mieten

Bildquelle: Airbnb, Quirky Listing – Artist Mirrored House, Pittsburgh, PA 9

Auf unserer Webseite stellen wir Ihnen alternative Wohn- und Reisekonzepte vor. Natürlich ist es dafür nicht nötig, sich selbst ein Urlaubsdomizil zu bauen/kaufen. Über die Plattform Airbnb können Sie bequem von Zuhause aus herrliche und ausgefallene Unterkünfte auf der ganzen Welt buchen: Ob am Wasser, im Wald, in den Bäumen selbst, in der Wüste usw. – es gibt beinahe nichts, was es nicht gibt.

Wie geht das?

Die Buchung ist kinderleicht. Sie geben über airbnb.de den Ort und den Unterkunftstyp Ihrer Wahl ein (beispielsweise Spanien, im Grünen, kinderfreundlich etc.). Schon zeigt Ihnen die Webseite alle passenden Unterkünfte an – Sie brauchen nur noch auszuwählen, das gewünschte Reisedatum einzutragen und (sofern die Unterkunft an diesen Daten frei ist) zu buchen. Die Bezahlung läuft bequem über Airbnb; Sie müssen keine separate Auslandsüberweisung tätigen.

Bildquelle: Airbnb, Quirky Listing – The Rancho, Alajuuela, Costa Rica 4

Aktivitäten vor Ort

Auch Unternehmungen am Ort Ihrer Wahl lassen sich über airbnb.de buchen. Sie finden Details zu den einzelnen Aktivitäten (z. B. Wandern, Radfahren, Reiten, Kanutouren usw.) wie die Dauer der Touren, für wen geeignet usw. Selbstverständlich wird auch der Preis mit angegeben, sodass man vor bösen Überraschungen im Nachhinein geschützt bleibt.

Tiny Houses auf Airbnb

Auch im Urlaub muss es nicht immer Luxus sein. Unvergessliche Momente zu erleben setzt nicht zwangsläufig ein riesiges Apartment voraus. Im Zelt liegen und den Regen hören, auf der Terrasse im stockfinsteren Wald den schönsten Sternenhimmel in Augenschein nehmen, in idyllischer Landschaft im Schilfbett schlafen – genau diese Momente sind es, die einen Urlaub so unvergesslich machen. Unterkünfte, in denen das problemlos möglich ist, finden Sie ebenfalls auf Airbnb. Hier wurden einige der schönsten Tiny Houses für Sie zusammengestellt.

Für Naturliebhaber

Für alle Naturfreunde, die auf Luxus gut und gerne verzichten können, wurde auf airbnb.de unter „Die aufregendsten Unterkünfte in der Natur“ ein wahres Mekka geschaffen. Ob im Baumhaus, im Zelt oder in einer mongolischen Jurte – diese Unterkünfte sind etwas ganz Besonderes.

Bildquelle: Airbnb, Quirky Listing – A Fairy-Tale Gingerbread House, Geyersville, CA 7

 

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Wohnen & Leben im Container – Tipps für die Container Planung

Von einem Ausweichbüro in einem Container hat beinahe jeder schon einmal gehört. Doch von einem Wohnhaus, das aus einem Container gebaut wurde? Hierzulande findet man diese Art von Wohneigentum sicherlich noch sehr selten. In den USA sind Containerhäuser genau wie Tiny Houses mittlerweile gern gewählte Objekte, bei denen man einerseits jede Menge Geld sparen kann, andererseits tut man etwas für die Umwelt, ein bereits ausrangiertes Objekt wieder flott zu machen und erneut zu verwenden.

Ab rund 2000 Euro können Bauherren einen ausrangierten Seecontainer erwerben. Zur „Weiterverarbeitung“ ist vor allem Kreativität und Einfallsreichtum gefragt. Wenn man diese Eigenschaften nicht selbst aufweist und dennoch in einen Container wohnen möchte, können Sie eigens dafür spezialisierte Architekten mit der Planung der Inneneinrichtung beauftragen. Die meisten heute verwendeten Containerhäuser sind ohnehin nicht mehr aus einem alten Seecontainer, sondern aus fertigen Modulen gefertigt. In unserem Beitrag finden Sie allerhand Wissenswertes rund um die Planung und das Leben im Container. 

Rechtliche Hürden

Wie sollte es anders sein: Selbstverständlich dürfen Sie auch einen Container nicht einfach dort platzieren, wo Sie möchten. Auch dann nicht, wenn selbiger jederzeit verstellbar ist. Sie müssen leider Ihren Bauantrag beim zuständigen Amt stellen und sind zudem an den Bebauungsplan gebunden. Das bedeutet, dass sie genau wie bei jedem anderen Haus an die in der Ortschaft üblichen Richtlinien wie Fenster- Dachformen usw. gebunden sind. Dies gilt auch, wenn Sie Ihr Containerhaus lediglich als Feriendomizil nutzen möchten.

Die Haustechnik

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Je nachdem, für welches Exemplar Container Sie sich entscheiden, sind unterschiedlichste Dinge in Sachen Haustechnik zu beachten. Soll ein Seecontainer zum Wohnhaus umgebaut werden, müssen viele Dinge herzigt werden, um aus der Zweckerfindung ein komfortables Häuschen herzustellen. Einerseits muss in Sachen Stabilität bei einem Seecontainer stark nachgebessert werden, da dieser – sobald man ihn anbohrt – instabil wird. Weiterhin muss ein Seecontainer bei seiner ursprünglichen Nutzung keine Wärme speichern können. In einem Wohnhaus hingegen ist gerade die Wärmedämmung von äußerster Wichtigkeit.

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Wir möchten nicht generell zu einem Kauf eines Moduls raten, sondern lediglich darauf hinweisen, dass es sehr viele Arbeitsschritte für den Bauherren bedeutet, seinen Seecontainer zu einem komfortablen Häuschen umzubauen. Mit viel handwerklichem Geschick, Zeit und Muße kann man jedoch auch daraus herrliche kleine Wohneinheiten herstellen.

Heizung

Für welche Art von Heizung Sie sich entscheiden, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Viele Container werden mittels einer Infrarotheizung beheizt, da hierbei auf die Montage von Heizungsrohren verzichtet werden muss. Stromleitungen und Anschlüsse hingegen müssen sowieso gelegt werden. Die Dämmung der Container kann mit einem herkömmlichen Dämmstoff aufgeführt werden (zum Beispiel Mineralwolle oder PU-Schaum). Weiterhin kann eine Luft-/Wärmepumpe genutzt werden.

Strom

Klar, ohne Strom geht gar nichts. Wenn Sie nicht selbst vom Fach sind, muss hier zwangsläufig ein Fachmann ran. Für alle Freunde der Nachhaltigkeit empfiehlt sich, die Stromversorgung ganz oder zum Teil mittels Solarmodulen auf dem Dach des Containers zu regeln. Bei größeren Häusern oder viel Elektrizität wird dies selbstverständlich schwer möglich sein; als Unterstützung sind Solarmodule in jedem Fall eine tolle Sache.

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Wasser

Möchten Sie auf kleinstem Raum wohnen und Natur und Umwelt soweit möglich schonen? Dann wäre ein großer Wasserspeicher sowie ein kleiner Warmwasserboiler die richtige Wahl. Das Regenwasser beispielsweise kann für die Toilettenspülung oder zum Putzen verwendet werden; zum Kochen und Duschen kommt das Wasser aus der Leitung.

Alltagstauglichkeit

Je kleiner das Haus (siehe auch Beitrag „Tiny Houses“ ), desto besser durchdacht sollte die Inneneinrichtung gestaltet sein. Containerhäuser müssen zwar nicht immer klein sein (es lassen sich bequem mehrere Module zusammenfügen), jedoch wünschen sich die meisten Bauherren lediglich ausreichend Platz für alle Alltagsgegenstände. Diese lassen sich durchdacht und optisch nett anzusehen in vorgefertigte Einrichtungsgegenstände verstauen. Sehen Sie sich hierzu unsere Zusammenstellung von Youtube-Videos zum Thema „Tiny Houses“ an; die Besitzer der Minihäuschen verstehen es perfekt, aus noch so kleinem Raum wahre Platzwunder zu zaubern.

Kostenpunkt von Wohncontainern

Die Frage „Was kostet mich das?“ lässt sich leider – wie bei beinahe allen Bauthemen – nie pauschal beantworten und hängt von vielen Faktoren ab. Allem voran ist der Preis abhängig von der Größe des Containerhauses und dem zur Verfügung stehenden Komfort.

Während Sie einen gebrauchen Seecontainer je nach Zustand bereits für 1500 bis 3000 Euro kaufen können, sind den Kostengrenzen in Sachen Ausbau wenig Grenzen gesetzt. Bei viel Eigenleistung ist es sicherlich möglich, einen einfachen Container für rund 8000 Euro zu einem wohnlichen und hübschen Domizil umzubauen. Möchten Sie ein ganzes Einfamilienhaus bauen lassen, müssen Sie dafür natürlich wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Pauschal lässt sich sagen, dass ein Containerhaus 20 bis 30% günstiger ist, als ein ursprüngliches Wohnhaus.

Containerhaus kaufen – Die Anbieter

Während vor einigen Jahren fertige Containerhäuser beinahe nur im englischsprachigen Ausland angeboten wurden, haben sich mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum Anbieter auf dem Markt etabliert, die Sie mit Fachwissen und Kompetenz bei der Auswahl Ihres Hauses unterstützen:

Containerhaus selbst bauen

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Sie möchten sich Ihren Container selbst zum Wohnhaus umbauen? Diese Webseiten und Anbeiter helfen Ihnen dabei:

Wohnen und Leben im Container – Tipps zur Planung

Sie möchten in einem zweckmäßigen und durchdachten Container leben und brauchen hierfür noch einige Informationen? Dann sind Sie bei uns richtig. Mit unseren Tipps ist der Weg zum eigenen Container etwas einfacher zu bewältigen.

  1. Ein Container lässt sich transportieren. Das bedeutet, dass Sie sich beim Kauf eines solchen nicht auf ewig für einen Wohnort entscheiden müssen. Ein Container ist also für alle die richtige Wahl, die sich (noch) nicht festlegen möchten, ob sie stets am selben Ort leben möchten und zudem über ein eher schmales Budget verfügen. Die Flexibilität des Containers ersetzt jedoch nicht die Baugenehmigung. Dies führt zu Punkt 2:
  2. Stellen Sie in jedem Fall einen Bauvoranfrage bzw. einen Bauantrag bevor Sie sich für den Kauf und Ausbau eines Wohn-Containers entscheiden. Lassen Sie sich nicht von der weit verbreiteten Meinung täuschen, einen Bauantrag müsse man nur stellen, wenn ein Bauwerk fest mit dem Grund verbunden ist. Auch ein Container gilt als Bauwerk und muss genehmigt werden.
  3. Viele Menschen mit kleinem Geldbeutel entscheiden sich für den Kauf eines Seecontainers und dem Ausbau durch eigene Handwerkskunst. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die gebrauchte oder neuwertige Seecontainer für geringe Beträge im Internet feilbieten. Einen Seecontainer erhalten Sie bereits ab etwa 1000 Euro. Bitte kalkulieren Sie jedoch die Transportkosten mit ein, die bei einem solch schweren und sperrigen Exemplar ordentlich zu Buche schlagen können.
  4. Machen Sie sich bewusst, dass der Ausbau eines Seecontainers keine Aufgabe ist, die von einem Laien ohne fachmännische Unterstützung durchgeführt werden kann. Eine fachgerechte Dämmung, Heizung und Belüftung sind genauso Pflichtprogramm wie eine sichere Elektrik sowie eine funktionierende Wasserinstallation. Ziehen Sie einen Profi zur Rate – das kostet zwar Geld, spart Ihnen jedoch langfristig Zeit, Nerven und schlussendlich wohl auch den ein oder anderen Euro.
  5. Denken Sie ruhig darüber nach, ob ein fertiges Modul zu einem fixen Preis für Sie nicht die bessere Wahl wäre. Dies gilt allem voran für alle, die weder Zeit, Kenntnis noch Muße haben, zeitraubende Arbeiten von Hand durchzuführen.
  6. Ein Container gilt als sicher und stabil. Das Aufbrechen eines solchen ist im Grunde nur mit schwerem Gerät möglich. Dies gilt jedoch auch für den Transport. Lassen Sie sich Ihren Seecontainer direkt vom Lieferanten an die Stelle platzieren, an dem er für lange Zeit bleiben soll. Wenn Sie ihn wegbewegen möchten, benötigen Sie einen Kran oder einen sehr großen Flaschenzug.
  7. Machen Sie sich bewusst, dass das Leben in einem Container in den meisten Fällen kein Luxus ist. Sie wohnen auf engstem Raum und äußerst zweckmäßig. Alle über Jahre hinweg angehäuften Dinge, die sich auf Dachböden, in Kellern oder Scheunen stapeln, werde Sie also wohl oder übel entsorgen oder einlagern müssen.
  8. Ein normaler Seecontainer weist eine Fläche von rund 13 m² auf. Die größere Variante hat knapp 30 m². Wem das zu klein ist, kann mehrere Container übereinander oder nebeneinander stapeln und selbige mit Treppen oder Durchgängen verbinden.
  9. Achten Sie beim Kauf eines Seecontainers auf die PSC-Plakette. Diese Prüf-Plakette ist der „TÜV“ für Seecontainer.
  10. Viele Bilder, die man im Netz unter „Wohncontainern“ findet, sehen zwar herrlich und nahezu perfekt aus. Machen Sie sich bewusst, dass es diese Art von Containern nicht für wenige Tausend Euro zu kaufen gab; hier wurde jede Menge Geld in Material und vor allem in die Planung und Ausführung durch Architekten und Fachkräfte investiert.

Wer an das Projekt „Wohncontainer-Bau“ nicht naiv herangeht, wird sicherlich überrascht sein, was man aus dem kleinen Raum alles machen kann. Zudem ist der Umweltaspekt, ein Recycling-Produkt als Haus zu nutzen und selbiges im besten Fall mit alternativen Energien zu beheizen ein Gedanke, der einen durchaus mit Stolz erfüllen darf.

Urlaub im Container / Container mieten

Das Thema interessiert Sie? Von dem Plan, sich selbst ein solches Häuschen zuzulegen sind Sie jedoch noch etwas entfernt? Wie wäre es, sich einen Container als Urlaubsdomizil anzumieten, um sich in Sachen Ausbau und Haustechnik inspirieren zu lassen? Auf Luxus und Komfort brauchen Sie deshalb nicht zu verzichten: Einige Hotels haben tolle und luxuriöse Container an wunderschönen Flecken dieser Erde platziert.

Auf Containerbasis.de finden Sie Bilder und Inspiration – ob New York oder Buenos Aires; Container sind auf der ganzen Welt beliebt.

Auch Airbnb.de – weltweit bekannt für Urlaubsunterkünfte der besonderen Art – macht Ihnen einen Containerurlaub möglich.

Auf chgworld.com können Sie ebenfalls einfallsreiche Containerhotels buchen. Lassen Sie sich inspirieren…

 

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